Auf dem Weg nach Vaison-la-Romaine, nur wenige Kilometer nördlich von Rasteau, liegt das Dorf Roaix, klassifiziert als Côtes du Rhône Villages seit 1967. Die Rebgärten von Roaix wachsen auf zwei recht unterschiedlichen Terroirs, auf bis zu 350 Meter Höhenlage. Während die tiefer liegenden Weinberge ihre Kraft in Flusskieselterrassen des Quarternärs schöpfen, ein recht häufig vorkommender Bodentyp der südlichen Rhône, wurzeln die Reben oberhalb des Dorfes in steinigen Sandböden, und mit steigender Höhe, in rotem Ton. Der Hitze des mediterranen Klimas und der Strenge des Mistrals ausgesetzt, liegt das wahre Geheimnis der Reben von Roaix in der nordöstlich ausgerichteten Hanglage der Montagne de Ventabren. Ihr verdanken die Weine ihre erstaunliche Frische und das feine Tannin, selbst in den heißesten und kräftigsten Jahrgängen.
Bei einer kürzlich auf dem Weingut durchgeführten Vertikal-Verkostung mehrer Jahrgänge unseres Roaix „Les Crottes“, haben wir diese Eigenschaft vor allem in den besonders „mediterranen“ Jahrgängen schätzen können: 2010 knackig und fruchtig, 2009 mild und würzig, 2008 dezent und blumig, 2007 reif, voll und präzise, 2006 kraftvoll und lang...
Weine und Jahrgänge, die zum Teil bei uns noch zur Verfügung stehen – ein Geheimnis, das Sie mit Ihren Kunden und Freunden teilen sollten.
Château du Cèdre GC 2008 Cahors – „Ein magischer Wein...“
...urteilt der Gault & Millau über den Jahrgang 2008 unserer großen MALBEC Cuvee. Nach einem guten Jahrgang im Weinberg, zwei Jahren Fass- und mehreren Monaten Flaschen-Reifung, präsentiert sich unsere Arbeit in Form eines verführerischen „schwarzen“ Weins, der Kraft und Eleganz, Struktur und Geschmeidigkeit, Frucht und Gewürze miteinander verbindet.
Der Sommelier International bezeichnet ihn als sehr vielversprechend und gibt ihm eine Trinkzeit von 10 bis 20 Jahren.
Wenn die MALBEC-Weine aus Cahors auch für ihre Langlebigkeit bekannt sind, trachten wir seit Jahren danach, die Weine des Château du Cèdre schon in jungen Jahren zugänglich zu machen. Und dieser 2008 ist ein gutes Beispiel: Heute fruchtig, vollmundig und mineralisch, wird er Sie in einigen Jahren mit einer seltenen Komplexität und Finesse überraschen. Wenn Sie so lange warten können...
ReifeKirsche, in der Farbe, wie in der Nase, aberauchJohannisbeeren, HolunderundZitronenschale…AngenehmimMund, garkomfortabel, mit AromenvonSteinobst, schwarzen Oliven und frischem Rosmarin. Einige weiche Tannine lassen sich von knackiger, saftiger Säure begleiten und geben dem Wein ein feines Gleichgewicht.
Ich selber bin diesem Wein zum ersten Mal im Jahrgang 99 begegnet. Hergestellt aus den heute fast verbotenen Früchten einiger sehr alter Reben des Minervois (angepflanzt zwischen 1910 und 1930) – Carignan, Alicante, Aramon und Picpoul noir – zeigten sich meine von internationalen Rebsorten (de)formierten Geschmackspapillen beim ersten Glas reichlich überrascht.
„Schmeckten so etwa die Weine des MIDI von früher ?“
Seitdem habe ich keinen einzigen Jahrgang der Mal Aimés ausgelassen. Gerne trinke ich ihn leicht gekühlt, im Frühjahr oder Sommer, aber ich erinnere mich noch sehr gut an einen verregneten Tag im November, als ich diesen Wein in der Karaffe zu einem Rindergeschnetzelten mit Steinpilzen servierte... undAromen weißen Pfeffers sich zu Oliven und Sauerkirschen gesellten, sowie Vollmundigkeit und Tiefgang zur saftigen Säure.
Ich empfehle Ihnen aufs Wärmste diesen Wein zu probieren, denn er ist für mich immer wieder eine angenehme Überraschung und ein erfreuliches Geschmackserlebnis, abseits bekannter Geschmackspfade standardisierter Weine.
Das Forschungsteam um Professor Peter M. Tessier des Rensslear Polytechnic Institute in Troy, New York, hat eine weitere gesundheitsfördernde Eigenschaft des inzwischen berühmt gewordenen Moleküls Resveratrol entdeckt. Resveratrol ist in mehreren Früchten enthalten, wie zum Beispiel Kakao, Erdnüssen oder Brombeeren, und nicht zuletzt in der Schale von Weintrauben.
Die Menge des Resveratrols in den Trauben hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Farbe (rote Trauben enthalten mehr als weiße), der geographischen Herkunft, die Weinherstellung und der Anwesenheit von Pflanzenparasiten in den Rebgärten. Denn ursprünglich gehört das Supermolekül Resveratrol zum Verteidigungsarsenal der Weinreben gegen die Anwesenheit von eventuellen Parasiten, wie zum Beispiel Mehltau.
Resveratrol VinParleur
Resveratrol VinParleur
Seitdem 1993 entdeckt wurde, dass Resveratrol die Oxidation des LDL in unserem Blut verhindert (Oxidation von LDL-Cholesterin beschleunigt Arteriosklerose), assoziiert man das Molekül mit dem sogenannten French Paradox, oder der Tatsache, dass regelmäßiger Weinkonsum das Infarktrisiko zu verringern scheint. Die Liste der untersuchten positiven Effekte von Resveratrol auf unsere Gesundheit hat sich seitdem stetig verlängert und betrifft so unterschiedliche Bereiche wie die Förderung der Gefässbildung (Angiogenese), Entzündungshemmung, Erhalt der Knochendichte, Verringerung des Körperfettanteils, Zellalterung...
Im Mai 2010 veröffentlichten Professor Tessier und sein Team weitere vielversprechende Forschungsergebnisse im Journal of Biological Chemistry. Ihre Untersuchungen zeigen, dass im Wein enthaltenes Resveratrol eine wichtige Rolle bei der Verlangsamung degenerativer Hirnerkrankungen, wie zum Beispiel Alzheimer, spielen könnte. In Laborversuchen zeigte sich das Pflanzenmolekül in der Lage, sogenannte toxische Peptide (kleine Proteine), die eine Rolle bei degenerativen Hirnerkrankungen spielen zu identifizieren und zu deaktivieren. Das erstaunlichste schien, dass Resveratrol dabei sehr wohl zwischen „guten“ und „schlechten“ Peptiden unterscheiden konnte.
Obwohl weitere Untersuchungen notwendig sind, um zu bestimmen ob und wie regelmäßiger Weingenuss das Risiko an Alzheimer zu erkranken herabsetzen kann, liegt hier vielleicht schon ein weiterer Grund vor, ein gutes Glas Rotwein zum Abendessen nicht zu vergessen...
Vollmundig, schwerelos, erstaunlich... Santa Roc Gigondas 2008
Leichte Burgunderfarbe, fruchtiges, fein gereiftes Bouquet, das sich nach und nach um Honigkuchen und Trockenfrüchte bereichert. Delikat am Gaumen (schon wieder nah am Burgund!), süße Gewürze, Zedernholz und ein Potpourri aus Kirschen, Himbeeren und... einem Hauch Lavendel. Weiche, in Samt und Seide gekleidete Tannine, vollmundig und gestützt von feinmineralischer Säure.
Yves Gras Santa Duc
Yves Gras Santa Duc
Eine andere Art Wein aus Gigondas zu genießen, von zwei faszinierenden Winzern geschaffen. Durch die Zusammenarbeit mit Rémy Pédréno, Domaine Roc d’Aglade, möchte Yves Gras seinen Trauben und seinem Terroir die Möglichkeit geben, eine andere, ungewöhnliche Ausdrucksweise zu finden. Eine rigorose Auswahl der Trauben durch Yves und die präzise Arbeit von Rémy im Keller bringen diesen südlichen Rhone-Wein zu einer fast unerwarteten Finesse, Mineralität und Frische.
Vollmundig, schwerelos, erstaunlich... ein außergewöhnlich origineller Wein.
Fünf Sterne und den ersten Platz für die Cuvée Cabernet 2008 beim internationalen Weinwettbewerb « Klassisches Europa » in den Niederlanden.
Perswijn gehört zu den renommiertesten, unabhängigen Weinzeitschriften der Niederlande. Bekannte Journalisten schreiben Artikel in der Zeitschrift über Weinregionen und Weine aus der ganzen Welt. Perswijn richtet sich vor allem an den Weinliebhaber, der gerne ein „ Glas guten Wein“ trinkt. Für jede Ausgabe probiert eine Expertenkommission rund 100 Weine in mehreren Blindverkostungen und veröffentlicht anschließend ihre Kommentare und Empfehlungen.
Im Rahmen des Weinevents „Klassisches Europa“, einem Weinsalon, auf dem etwa 300 Weine zu verkosten sind, organisiert Perswijn ebenfalls einen Wettbewerb für sortenreine Weine aus europäischen Anbaugebieten.
In diesem Jahr wurde der Wettbewerb für Weißweine auf Chardonnay Basis und für Rotweine auf Cabernet Sauvignon Basis mit einem Ladenpreis bis zu 12,50 Euro ausgeschrieben.
Von unserem holländischen Importeur ausgesucht, nahm die Cuvée Cabernet 2008 von der Domaine de l’Arjolle an dem Wettbewerb teil. Nach einer ersten Gesamtverkostung der eingereichten Weine, vor allem aus Frankreich, Italien und Spanien, wurden die fünf bestbenoteten Weine in einer finalen Weinprobe einander gegenüber gestellt.
Sie können sich vorstellen, wie stolz wir sind, dass unser Cabernet 2008 als bestbenoteter Wein aus dem Wettbewerb hervorging. Als einziger Wein mit der Maximalbewertung von fünf Sternen versehen, wurde der Wein von der Jury folgendermaßen umschrieben: „Aromen von schwarzer Johannisbeere, Kirsche und Vanille. Vollmundig und elegant, sanft und fein, ein wohlschmeckender Wein mit angenehmer Säure.“
Geduld zahlt sich manchmal aus... Le Cèdre „Grand Cru“ Cahors 2000
Manchmal muss man Geduld haben im Leben, vor allem im Leben eines Weines: Zwei Jahre im Eichenfass und acht Jahre Flaschenreifung in den Kellern des Château du Cèdre für diesen Cahors „Grand Cru“ 2000 - ein fast mythischer Jahrgang.
Der Korken ist fehlerfrei und riecht angenehm nach frischem Kork und Trockenfrüchten. Der Wein fließt dunkel, wenn auch etwas lichtdurchlässiger als erwartet, in das groß gewählte Glas. Dieser Wein braucht Platz...
Meine Nase ist zunächst überrascht, als sie sich dem Glas nähert und auf einen noch jungen, frischen Duft stößt. Sauerkirsche und etwas schwarze Johannisbeere, aber vor allem eine Menge eher schüchterner Aromen, die sich am Boden des Glases zu verstecken scheinen. Ich wähle eine schmale Karaffe und dekantiere den Wein recht schnell, um ihn einerseits von dem Depot zu heben, das sich im Laufe der Jahre am Boden der Flasche gebildet hat, andererseits, um ihm etwas Luft zu geben.
Und schon öffnet sich das zaghafte Bouquet: Vanille, Zimt, Haselnuss und Nelken vermischen sich rasch mit der stetig intensiveren und reiferen Frucht und überlassen schließlich das geleerte Glas den zarten Aromen von schwarzen Oliven und konfitierten Zitronen.
Am Gaumen dominieren zunächst eine klare Mineralität und charaktervolle, sowie charmante und feine Tannine. Der Wein gewinnt zunehmend an Kraft und erreicht schon bald eine stattliche, von angenehmer Säure getragene Fülle. Der Abgang ist lang mit großzügigen Aromen von Zedernholz, weißem Pfeffer, Kirsche und einem Hauch von Rauch.
Das ganze in Begleitung eines Zweierlei vom Fasan nach Alfons Schuhbeck, mit Berglinsen und vielerlei Gewürze und Aromen aus Orient und Okzident: Lorbeer, Wacholder, Curcuma, Koriander, Ingwer, Chili, Zitrone...
Ein gelungener Genuss!
Ein reicher und schmackhafter Wein heute, sowie in einigen Jahren. Geduld, wissen Sie, zahlt sich manchmal aus...